Fliessestrich

Fliessestrich geschliffen und auf Korn versiegelt

Über Fliessestrich

Fliessestrich besteht aus flüssigem Calciumsulfat, Sand und Wasser. Meist wird er auf einer Wärme- oder Trittschalldämmung aufgebracht. Aufgrund der Konsistenz wird er schwimmend verlegt. Das bedeutet, dass er häufig als Trockenprodukt auf die Baustellen geliefert und dann mit Wasser angerührt wird. Über grosse Schläuche wird mithilfe von Druck das flüssige Produkt in die Räume geleitet und dort gleichmässig verteilt. Gerade diese Verteilung ist einer der grossen Vorteile beim schwimmenden Verlegen von Estrich, denn durch die flüssige Konsistenz wird eine gleichmässige Oberfläche erreicht, die im Nachhinein nicht noch einmal abgezogen und geglättet werden muss.

In letzter Zeit hat der Fliessestrich stark an Popularität gewonnen. Das hat nicht nur mit den vielen positiven Eigenschaften dieses Baustoffes zu tun, sondern auch mit der Trocknungszeit. Fliessestrich benötigt nur eine relativ kurze Bauzeit und ist schon nach kurzer Zeit begeh- und belastbar. Darüber hinaus ist er biologisch und ökologisch unbedenklich. In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf die Wärmedämmung und -verteilung. Gerade bei den stetig steigenden Energiekosten ist es sehr von Vorteil, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Setzt man seine Priorität unter anderem auf diesen Punkt, ist die Verwendung von Fliessestrich sehr empfehlenswert, da das Material eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit besitzt. Das bedeutet, dass eine unter dieser Bodenschicht gelegte Fussbodenheizung bei der Verteilung der Wärme im Raum durch das Material unterstützt wird. Doch nicht nur die Wärmeleitfähigkeit ist positiv hervorzuheben, sondern auch die Fähigkeit, die Wärme zu speichern. So bleibt der Bodenbelag auch nach Abschalten der Fussbodenheizung noch einige Zeit angenehm warm. Ein Nachteil an dem Fliessestrich ist, dass er feuchtigkeitsempfindlich ist. Dementsprechend ist ein Einsatz im Aussenbereich nicht möglich.

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