Hartbeton

Hartbeton gespachtelt und versiegelt, 2% schwarz

Hartbeton gespachtelt, schwarz

Hartbeton geschliffen auf Korn und verisegelt mit 2% schwarz

Einbau von Hartbeton

Hartbeton kommt in reinen Wohngebäuden eher selten zum Einsatz. Oft wird er in Hallen oder Fabriken eingesetzt. Das hat den Grund, dass Hartbeton extrem widerstandsfähig ist und sich daher gut für den Einsatz mit Rollverkehr und hoher mechanischer Beanspruchung eignet. Bestehend aus Sand, Split, Zement und Wasser, wird Hartbeton üblicherweise einschichtig in den Stärken 30-60 Millimeter eingebaut. Neben Einsatzorten wie Industriehallen besteht auch der Boden von Kellern, Garagen, Rampen oder Treppen häufig aus Hartbeton. Die Vorteile dieses Bodens für den Einsatz in Arbeitsbereichen liegen auf der Hand. Der Boden ist extrem hart, widerstandsfähig und langlebig. Ausserdem ist er abweisend gegen Stoffe wie Öl, Laugen oder Benzin. Eine leichte, schnelle und unkomplizierte Reinigung erleichtert so Abläufe in Fabriken und Lagerhallen. Ausserdem sind verschiedene Strukturen möglich (Rillen oder Glattstrich). Auf Wunsch kann Hartbeton auch mit speziellen Pigmenten gefärbt werden.

Beim Einbau von Hartbetonböden gilt es einiges zu beachten, weswegen er unbedingt von Fachleuten durchgeführt werden sollte. Gerade in Fabriken und Lagerhallen steht die Festigkeit und Robustheit eines Bodens an erster Stelle. Diese kann aber nur mit fachgerechter Verlegung und der Verwendung von hochwertigem Material erreicht werden. Zum Einbau eines solchen Bodens müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt sein: Die Raum- und Bodentemperatur darf nicht unter 5 Grad Celsius liegen. Ausserdem muss der Untergrund frei von sämtlichen Verunreinigungen sein. Während der Ausführung der Arbeiten sollte der Belag keiner Zugluft oder zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Auch Tropfwasser kann die Konsistenz des Materials verändern und somit das Ergebnis negativ beeinflussen. Nach dem Verlegen sollte man sich an die vom Fachmann geratenen Trocknungszeiten halten. Begehbar ist ein solcher Boden bereits nach wenigen Tagen, der vollen Beanspruchung sollte er allerdings frühestens nach einem Monat ausgesetzt werden. Die Trocknungszeiten lassen sich allerdings verringern, wenn dem Hartbeton entsprechende Zusatzstoffe beigemischt werden. Nach dem Einbau sollte der neue Boden am besten mithilfe von Kunststofffolien etwa zehn Tage lang feucht gehalten werden. Auch in diesem Punkt wird ein Fachmann Tipps und Vorschläge zur einfachen und praktischen Umsetzung haben.

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